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Die Zahl der Todesopfer in Libyen nimmt zu

Infolge des Raketenbeschusses auf die Hauptstadt Libyens seien mindestens sieben starke Explosionen aufgetreten. In einigen Gegenden sei dichter Rauch sichtbar, berichtete TASS unter Berufung auf Agence France-Presse. Nach eingehenden Informationen wurden bei dem Raketenangriff mindestens zwei Menschen getötet, acht weitere wurden verletzt, wie Reuters unter Berufung auf die Notdienste der Stadt mitteilte. Es ist bekannt, dass der Befehlshaber der libyschen Nationalarmee (LNA), Chalifa Haftar, am 4. April eine Offensive auf Tripolis angeordnet hat. Am Montag gab die libysche Nationalarmee die Kontrolle über die Mehrheit der Vorstädte von Tripolis bekannt.

Ahmed Miitig, Stellvertretender Regierungschef der Regierung der nationalen Einheit in Libyen, forderte die europäischen Länder auf, Feldmarschall Chalifa Haftar, Befehlshaber der libyschen Nationalarmee (LNA), nicht zu trauen und nicht mit ihm zu verhandeln, wie TASS mitteilte. In einem am Montag veröffentlichten Interview mit der italienischen Zeitung La Repubblica warnte er, der libysche Konflikt könnte wie in Syrien zu einem Bürgerkrieg führen. Laut Miitig zieht Haftar mit Unterstützung Ägyptens Libyen in einen langwierigen Krieg, der die Massenmigration und die Ausbreitung des Terrorismus droht.

Das Vereinigte Königreich habe fünf Kampfhubschrauber Apache nach Estland gesendet, „um die voraussichtliche Bedrohung durch Russland abzuschrecken“, berichtete RIA Novosti unter Berufung auf den britischen Fernsehsender Sky News. Aufklärungshubschrauber Wildcat werden die Flugzeuge vor Ort unterstützen und zusammen mit Apache Teil des NATO-Programms zur Ausweitung der militärischen Präsenz in Osteuropa sein. Wie der Verteidigungsminister des Vereinigten Königreichs Gavin Williamson erklärte, ist der Einsatz von Hubschraubern in Estland „lebenswichtig“. Verteidigungsminister Sergei Schoigu stellte bereits fest, dass sich die Zahl der NATO-Truppen an der russischen Grenze vor dem Hintergrund der Hysterie in Polen und den baltischen Staaten um das Siebenfache gestiegen ist.

Der Besuch des Vorsitzenden des Staatsrates der Demokratischen Volksrepublik Korea, Kim Jong-un, in Russland könne bereits nächste Woche stattfinden, berichtete TASS unter Berufung auf Yonhap. Die Agentur gibt an, dass der russische Präsident Wladimir Putin am 26. und 27. April in China am Forum „One Belt – One Way“ teilnehmen wird. Die Agentur geht davon aus, dass sein Treffen mit Kim Jong-un ein oder zwei Tage vor oder unmittelbar nach diesem Ereignis stattfinden wird.

Die NATO-Marinegruppe drang in die Ostsee ein. Die Gruppe besteht aus dem US Navy Zerstörer Gravely, den Fregatten der Marine von Polen, der Türkei und Spanien. Es wird von RIA Novosti unter Berufung auf das Verteidigungsministerium Russlands berichtet. Um auf mögliche ungewöhnliche Situationen im Ostseeraum umgehend reagieren zu können, führen die Streitkräfte der Ostseeflotte eine Reihe von Maßnahmen zur Überwachung der Aktionen der NATO-Schiffe durch. In den ausgewiesenen Gebieten befinden sich diensthabende Schiffsangriffsgruppen, Küstenwaffensysteme „Bastion“ und „Ball“ sowie Marineflugzeuge.

Der serbische Außenminister Ivica Dačić sagte am Freitag in einem Interview mit der Zeitung Iswestija, Serbien werde trotz des starken Drucks von außen keine restriktiven Maßnahmen gegen Russland verhängen, wie TASS berichtete. Der Außenminister betonte, dass der Wunsch Serbiens, der Europäischen Union beizutreten, die Entwicklung der Beziehungen zu Russland nicht behindern werde. Er wies darauf hin, dass Moskau Belgrad dabei helfe, nationale Interessen zu verteidigen, auch im Kosovo, und „es wäre sehr falsch, Sanktionen zu verhängen“, sagte Dačić.

Valeria Ochótina exklusiv für ANNA NEWS

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