Tod des türkischen Militärs in Idlib

  
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1. Syrien

Der Gouverneur der Grenzprovinz Hatay, Rahmi Dogan, sagte, 33 türkische Soldaten seien in der syrischen Provinz Idlib infolge des Beschusses gestorben, wie der Fernsehsender TRT mitteilte. Der Sprecher der Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung, angeführt von Präsident Recep Tayyip Erdogan, Ömer Çelik, sagte, die Türkei habe beschlossen, syrische Streitkräfte als feindliche Ziele zu betrachten, nachdem das türkische Militär in Idlib erneut unter Beschuss geraten war, wie die Zeitung Sabah berichtete. Er fügte hinzu, dass die Migrationspolitik der Türkei unverändert bleibe, Ankara jedoch den Zustrom syrischer Flüchtlinge nach Europa nicht mehr eindämmen könne. Das US-Außenministerium äußerte sich besorgt über den Angriff auf türkische Truppen in Syrien und forderte die sofortige Einstellung der Offensive durch den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad. „Wir sind auf der Seite unseres NATO-Verbündeten – Türkei“, berichtete das US-Außenministerium.

2. Syrien

Das russische Verteidigungsministerium berichtete, dass das türkische Militär, das am 27. Februar im Gebiet der Siedlung Behun unter das Feuer syrischer Truppen fiel, zu den angreifenden Kämpfern gehörte. Die Terroristengruppe Haiʾat Tahrir asch-Scham (einer der Namen der in der Russischen Föderation verbotenen Organisation Dschabhat an-Nusra) versuchte in der Deeskalationszone von Idlib, die syrischen Regierungstruppen anzugreifen. Das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation betonte, dass das russische Zentrum für die Versöhnung der Kriegsparteien tagsüber „von den türkischen Kollegen ständig die Koordinaten des Standorts aller Einheiten der türkischen Streitkräfte in der Nähe der Gebiete terroristischer Operationen“ angefordert und bestätigt habe. Nach vorliegenden Informationen befanden sich die türkischen Streitkräfte nicht im Gebiet der Siedlung Behun und sollten dies auch nicht tun. Das Ministerium teilte mit, dass die russische Seite unmittelbar nach Erhalt von Informationen über das verletzte türkische Militär „Maßnahmen für einen vollständigen Waffenstillstand der syrischen Truppen“ ergriffen habe. Es wurde ebenfalls eine sichere Evakuierung des toten und verletzten türkischen Militärs in die Türkei gewährleistet. Das russische Verteidigungsministerium berichtete, die russische Luftwaffe habe den Bereich der syrischen Siedlung Behun nicht angegriffen.

3. Syrien

Die türkische Luftwaffe und Artillerie hätten in Idlib mehr als 200 Ziele der syrischen Armee getroffen, sagte der türkische Verteidigungsminister Hulusi Akar am Freitag, zitierte ihn der Fernsehsender NDTV. Akar fügte hinzu, dass 23 Artillerie-Waffen und zwei Luftverteidigungssysteme ebenfalls zerstört worden seien. 309 Soldaten der syrischen Armee seien neutralisiert worden, und die Angriffe der türkischen Streitkräfte in Idlib würden gemäß dem entwickelten Plan fortgesetzt.

4. Syrien

In der Nacht zum Freitag hätten Kämpfer der Terroristengruppe Dschabhat an-Nusra (in der Russischen Föderation verboten) die syrische Hafenstadt Latakia beschossen. Die Agentur SANA berichtete, dass das Feuer von mehreren Startraketensystemen aus Positionen in der Nähe von Bdama in der benachbarten Provinz Idlib abgefeuert worden sei. Nach vorläufigen Angaben gab es unter Zivilisten keine Opfer, nur materielle Schäden wurden angerichtet. Der Beschuss von Latakia fand vor dem Hintergrund der Kämpfe statt, die im Süden der Provinz Idlib zwischen Regierungstruppen und Terroristen stattfinden.

5. Israel – Syrien

Die Agentur SANA berichtete, dass israelische Luftwaffenhubschrauber Raketenangriffe auf Positionen der syrischen Armee in der Provinz Al-Quneitra gestartet hätten. Nach Angaben der Agentur seien infolge des Angriffs drei Soldaten in Al-Qahtaniyah, Al-Khuria und im Verwaltungszentrum von Al-Quneitra, 40 km von Damaskus entfernt, verletzt worden. Der Angriff sei von den von Israel besetzten Golanhöhen begangen worden. Am Donnerstag trafen die Kampfdrohnen der israelischen Luftwaffe ein Auto südlich der Stadt Chodr in der Provinz Al-Quneitra. Ein syrischer Staatsbürger, der das Auto fuhr, sei getötet worden.

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