Explosion im Libanon

  
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Infolge einer gewaltigen Explosion, die am Dienstag im Bereich des Hafens von Beirut in der Nähe des libanesischen Marinestützpunkts stattfand, starben nach neuesten Daten mehr als 100 Menschen, 4.000 wurden verletzt. Das libanesische Gesundheitsministerium berichtete, dass die städtischen Krankenhäuser überfüllt seien und die Opfer in die Außenbezirke von Beirut geschickt würden. Wohngebäude der Stadt seien beschädigt worden. Es wird berichtet, dass das Gebäude der russischen Botschaft beschädigt worden sei, einer ihrer Mitarbeiter verletzt worden sei. Die Gebäude anderer diplomatischer Missionen seien ebenfalls beschädigt worden. 48 UN-Mitarbeiter seien verletzt worden. Nizar Najaryan, Generalsekretär der libanesischen Partei Kataib, sei getötet worden. Die Familie und Berater des libanesischen Premierministers Hassan Diab seien verletzt worden. Infolge eines Dringlichkeitstreffens des Obersten Verteidigungsrates des Libanon unter Vorsitz von Präsident Michel Aoun wurde Beirut zum Katastrophengebiet erklärt. Vom 4. bis 18. August wird in der Stadt der Ausnahmezustand eingeführt. Der libanesische Oberste Verteidigungsrat hat außerdem eine Sonderkommission zur Untersuchung des Notfalls eingesetzt. Die genaue Ursache der Explosion wurde nicht gemeldet. Der Leiter des libanesischen Innenministeriums, Mohammed Fahmi, sagte, Ammoniumnitrat sei explodiert. Medienberichten zufolge explodierten beim Schweißen mehr als 2.700 Tonnen Ammoniumnitrat. Der Fernsehsender Al Mayadeen, der sich auf die Sicherheitskräfte bezog, berichtete, dass eine vor neun Jahren beschlagnahmte Ladung explosiver Substanzen explodiert sei. Der Chef des libanesischen Geheimdienstes, Abbas Ibrahim, hält es für verfrüht, über einen Terroranschlag zu sprechen.

CNN berichtete unter Berufung auf E-Mail-Korrespondenz und Gerichtsmaterialien, dass die libanesischen Ministerien für Verkehr und Justiz sowie andere Ministerien des Landes über die langfristige Lagerung von Ammoniumnitrat-Fracht im Hafen von Beirut informiert worden waren. CNN macht auf die Erklärung der libanesischen Anwaltskanzlei Baroudi & Associates aufmerksam, die die Interessen der Besatzung des Schiffes Rhosus vertritt, das Ammoniumnitrat nach Beirut geliefert hatte. Anwälte teilten mit, dass sie bereits im Juli 2014 Briefe an die Hafenverwaltung und das libanesische Verkehrsministerium geschickt hatten, „um vor der Gefahr des Stoffes auf dem Schiff zu warnen“. Es wird berichtet, dass die Anwaltskanzlei im selben Monat ein Schreiben des Generaldirektors für Land- und Seeverkehr erhalten hatte, in dem er eine offizielle Aufforderung an das Justizministerium gerichtet hatte, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um das Absinken des Schiffes und die schädlichen Auswirkungen seiner Ladung auf den Hafen zu verhindern. Das libanesische Ministerium für Justiz und Verkehr und die Hafenbehörde äußerten sich nicht zu den Berichten von CNN.

Der Leiter der in Beirut stationierten Einsatzgruppe des russischen Katastrophenschutzministeriums, Sergej Woronzow, sagte gegenüber TASS, dass 25 Personen am Freitag medizinische Hilfe von den Ärzten des russischen Katastrophenschutzministeriums in der libanesischen Hauptstadt erwarten würden. Zuvor hatte in Beirut ein Krankenhaus der Abteilung „Centrospas“ des russischen Katastrophenschutzministeriums seinen Betrieb aufgenommen. Das Krankenhaus arbeitet sowohl rund um die Uhr stationär als auch ambulant von 08:00 bis 20:00 Uhr. Der Leiter der Krankenhausabteilung des medizinischen Dienstes „Centrospas“, Aleksej Skorobulatow, fügte hinzu, dass es sich hauptsächlich um infizierte Schnittwunden handele, einschließlich der bei der Explosion verletzten Personen. Es wird auch berichtet, dass sich russische Retter der Analyse der Trümmer im Hafen von Beirut angeschlossen hätten. Dabei seien die Leichen mehrerer Opfer der Explosion gefunden worden. Nach neuesten Daten starben mindestens 149 Menschen, etwa 5.000 wurden verletzt. Das libanesische Rote Kreuz sagt, die Anzahl der vermissten Personen sei noch unbekannt.

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