Haftar hat ein Waffenstillstandsabkommen nicht unterzeichnet

  
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Das russische Außenministerium sagte, die Arbeiten zur Lösung der Situation in Libyen mit den Konfliktparteien seien noch nicht abgeschlossen. Das Außenministerium bestätigte auch, dass der Kommandeur der libyschen Nationalarmee Chalifa Haftar Moskau ohne Unterzeichnung eines Waffenstillstandsabkommens verlassen habe. Der Fernsehsender Al Arabiya berichtete, dass Chalifa Haftar kein Waffenstillstandsabkommen mit den Kräften der Regierung der Nationalen Einheit von Fayiz as-Sarradsch unterzeichnen werde, bis alle seine Kommentare und Korrekturen vorgenommen würden. Das russische Verteidigungsministerium berichtete, Haftar habe vor der Unterzeichnung des Dokuments zwei Tage gebraucht, um die in Moskau erzielten Vereinbarungen mit den Führern der Stämme, die die libysche Nationalarmee unterstützen, zu besprechen. Die Delegation der Regierung der Nationalen Einheit von Libyen, angeführt von Fayiz as-Sarradsch, verließ Moskau nach der Unterzeichnung des Abkommens und befindet sich in Istanbul. In der Nacht zum 14. Januar kam es im Süden von Tripolis erneut zu bewaffneten Zusammenstößen.

Die Militärbasis Tadschi im Irak, in der amerikanische Truppen stationiert sind, wurde mit Raketen beschossen. Die Basis liegt etwa 30 km nördlich von der Stadt Bagdad. Nach Angaben der irakischen Seite wurde die Basis von Katjuscha-Raketen beschossen. Soldaten der von den USA angeführten Koalition seien nicht verletzt worden, schrieb ein offizieller Sprecher der Koalition, Oberst Miles Caggins, auf Twitter.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte am Donnerstag, dass Ankara Truppen nach Libyen entsenden werde, um die Regierung von Fayiz as-Sarradsch zu unterstützen. Er betonte, dass ohne die Erlaubnis von Libyen und der Türkei „Explorationsbohrungen oder der Bau von Pipelines rechtlich unmöglich sind“. Zuvor hatte der türkische Präsident am 5. Januar den Beginn der Entsendung türkischer Truppen nach Libyen angekündigt. Zu ihren Aufgaben gehören „Koordinierungsmaßnahmen“ und „die Sicherheit der legitimen Regierung“.

Das russische Zentrum für die Aussöhnung der kriegführenden Parteien in Syrien berichtete, dass in Syrien drei Kontrollpunkte eingerichtet worden seien, damit Zivilisten die von Milizen kontrollierten Gebiete der Deeskalationszone Idlib verlassen können. Die Kontrollpunkte seien am Montag ab 13 Uhr Moskauer Zeit in Betrieb genommen worden. „Der Kontrollpunkt „Abu al-Duhur“ befindet sich in der Provinz Idlib, der Kontrollpunkt „El Hader“ – in der Provinz Aleppo, der Kontrollpunkt „Habit“ – in der Provinz Hama“, teilte das Zentrum mit.

Morgan Ortagus, Leiterin des Pressedienstes des US-Außenministeriums, schrieb auf ihrer Twitter-Seite, dass Russland und die syrische Regierung angeblich gegen den Waffenstillstand in Idlib verstoßen hätten. Ortagus sagte, die USA verurteilen die Gewalt und fordern „Russland und Assad erneut auf, diese brutalen Angriffe zu beenden“. Gleichzeitig legte Ortagus keine Beweise für ihre Worte vor. Generalmajor Juri Borenkow, Leiter des russischen Zentrums für die Aussöhnung der Kriegsparteien, sagte am Donnerstag, dass Militanten 60-mal pro Tag auf Siedlungen in den Provinzen Latakia, Aleppo, Idlib und Hama gefeuert hätten. Borenkow sagte auch, dass die Nachrichten einer Reihe von Informationsquellen über die Angriffe von russischen Flugzeugen auf zivile Ziele in der Deeskalationszone Idlib nicht wahr seien. „Seit Beginn des Waffenstillstandsregimes haben die russischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte keine Einsätze durchgeführt“, betonte Borenkow.

Außenminister Lawrow hielt eine große Pressekonferenz ab. Er beantwortete Fragen von Medienvertretern zur Lage in der Ukraine, in Libyen, zu den Beziehungen zu den Vereinigten Staaten und zum Verlauf der russischen Diplomatie. Die aggressiven Schritte einer Reihe westlicher Staaten, vor allem der Vereinigten Staaten, seien ein entscheidender destabilisierender Faktor auf der internationalen Bühne, sagte der Außenminister. Ihm zufolge sei die Welt heute „weiterhin sehr fiebrig“. Lawrow stellte fest, dass Washington die Teilnahme von Vertretern einer Reihe von Staaten an UN-Aktivitäten ablehnt und damit die US-Privilegien offen missbraucht. Er fügte hinzu, dass die Vereinigten Staaten im Jahr 2020 versuchen könnten, das venezolanische Szenario für einen Regierungswechsel in anderen Staaten zu wiederholen. Außerdem ziehen die Vereinigten Staaten laut Lawrow Japan in ihre Politik der Konfrontation mit Russland hinein. Zur Lage in der Ukraine sagte der Außenminister, dass die im Rahmen des Gipfeltreffens des Normandie-Quartets in Paris getroffenen Entscheidungen nicht auf dem Papier bleiben sollen, wie dies beim ehemaligen Präsidenten der Ukraine, Petro Poroshenko, der Fall war.

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