Nordkorea führte neue Raketentests durch

  
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Koreanische Zentrale Nachrichtenagentur (KCNA) enthüllte Einzelheiten zu den Raketenstarts am 31. Juli. Laut Angaben der Agentur haben nordkoreanische Beamte, Wissenschaftler und Ingenieure mit Stolz den „ersten Teststart eines neuen Typs von Lenkflugkörpern“ durchgeführt, der „bei bodengestützten Militäreinsätzen eine wichtige Rolle spielen wird. Es wird berichtet, dass der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un „den Testschuss mit dem neu entwickelten großkalibrigen Mehrzweck-Raketensystem“ durchgeführt hat und mit den Testergebnissen zufrieden war. Während der Starts wurden taktische Daten, die technischen Eigenschaften der „neuen Großkaliberrakete“ und „die Kampfkraft des gesamten Raketensystems“ überprüft. Nach Angaben des nordkoreanischen Führers wird die neue Waffe zu einer „unvermeidlichen Katastrophe“ für die Feinde der DVRK.

Ab heute läuft auf Initiative Washingtons der Vertrag über die Vernichtung aller landgestützten Flugkörper mit kürzerer und mittlerer Reichweite (INF-Vertrag) offiziell aus, wie das russische Außenministerium berichtete. „Am 2. August 2019 wurde auf Initiative der amerikanischen Seite der am 8. Dezember 1987 in Washington unterzeichnete Vertrag zwischen der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken und den Vereinigten Staaten von Amerika über die Vernichtung aller landgestützten Flugkörper mit kürzerer und mittlerer Reichweite beendet“, berichtete RIA Novosti. Zuvor hatte der stellvertretende Außenminister Sergej Rjabkow erklärt, Russland habe Vorschläge der Vereinigten Staaten und der NATO übermittelt, ein Moratorium für den Einsatz von Flugkörper mit kürzerer und mittlerer Reichweite zu verhängen, ähnlich wie zuvor von Wladimir Putin angekündigt. Er erklärte, Russland werde auf den Einsatz solcher Systeme verzichten, bis amerikanische Raketen dieses Typs in Europa aufgetaucht seien. Heute hat der US-Außenminister Michael Pompeo den Rücktritt Washingtons vom INF-Vertrag offiziell bestätigt.

Ein Luftangriff der von Saudi-Arabien angeführten Koalition auf die Positionen der Rebellen im Norden des Jemen tötete mindestens 10 Zivilisten, darunter auch Kinder, wie Associated Press mitteilte. Es wird angemerkt, dass Koalitionsflugzeuge die von den Huthi kontrollierte Provinz Sa’ada angriffen. Nach Angaben des Gesundheitsdienstes von Huthi wurden bei dem Luftangriff 27 Menschen verletzt.

Die syrischen Behörden hätten einem Waffenstillstand in der Deeskalationszone von Idlib zugestimmt, der ab der Nacht des 2. August wirksam wird. Laut syrischen Medien hat Damaskus diesem Schritt zugestimmt, sofern die Parteien die Bestimmungen des Abkommens von Sotschi einhalten, das insbesondere den Rückzug schwerer Waffen vorsieht. Damaskus besteht auch auf dem Rückzug der militanten Kämpfern 20 km von der Grenze der Deeskalationszone entfernt. Die Delegation der syrischen Opposition bei den Verhandlungen in Nur-Sultan einigte sich auf einen Waffenstillstand, die Kämpfer der in der Russischen Föderation verbotenen Terrororganisation „Haiʾat Tahrir asch-Scham“, die den größten Teil der Provinz kontrollieren, reagierten jedoch nicht auf die Initiative von Damaskus. Es ist bekannt, dass die Situation in Idlib in letzter Zeit merklich eskaliert ist, die Kämpfern verstärkten den Beschuss syrischer Siedlungen und versuchten, zusätzliches Territorium zu erobern. Ende Juli wurden acht Siedlungen von Idlib aus angegriffen.

In der Ostsee hätten groß angelegte Einsatzübungen der russischen Marine „Ozean-Schild 2019“ begonnen, berichtete RIA Novosti unter Berufung auf eine Erklärung des Verteidigungsministeriums. An den Manövern, die vom 1. bis 9. August in der Ostsee stattfinden, sind 49 Schiffe und Kampfboote, 20 Hilfsschiffe, 58 Flugzeuge der Marine und der Luft- und Weltraumkräfte sowie mehr als zehntausend Militärangehörige beteiligt. Während der Übungen ist geplant, die Bereitschaft der Marinekräfte zu testen, nationale Interessen zu schützen und Fähigkeiten im Flottenmanagement zu entwickeln.

Die von Marschall Chalifa Haftar angeführte libysche Nationalarmee (LNA) habe die zweite Phase des Angriffs auf die libysche Hauptstadt Tripolis eingeleitet, berichtete RIA Novosti unter Berufung auf eine Erklärung eines Abgeordneten des Parlaments in der libyschen Tobruk Ali al-Qaidi. Zuvor erklärte die LNA, dass die erste Phase des Angriffs auf Tripolis erfolgreich abgeschlossen wurde. Es ist bekannt, dass LNA-Kommandeur Chalifa Haftar am 4. April seinen Streitkräften befahl, eine Offensive gegen Tripolis zu starten, um „sich von Terroristen zu befreien“. Die Streitkräfte in Tripolis, die der Regierung der nationalen Einheit treu ergeben sind, kündigten den Beginn der Aktion „Vulkan des Zorns“ an. Bei den Kämpfen in Tripolis kamen laut Weltgesundheitsorganisation fast 1050 Menschen ums Leben, mehr als 5,5 Tausend wurden verletzt.

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