Situation in Bergkarabach

  
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1. Aserbaidschan

Das aserbaidschanische Verteidigungsministerium berichtete, dass die Kämpfe in Bergkarabach am Dienstag und der Nacht zum Mittwoch an mehreren Fronten fortgesetzt wurden. Es wird berichtet, dass die armenische Seite mit Kleinwaffen, Mörsern und Artillerie auf die Positionen der aserbaidschanischen Armee feuerte. Während der Kämpfe wurden 3 Selbstfahrlafetten, mehrere Mörser und 3 Lastwagen mit Personal der armenischen Streitkräfte beschädigt. „Die aserbaidschanische Armee kontrolliert die Einsatzsituation über die gesamte Länge der Front“, heißt es in dem Bericht. Das aserbaidschanische Verteidigungsministerium berichtete auch über den Beschuss der Region Terter in der nicht anerkannten Republik Bergkarabach von armenischer Seite am frühen Mittwochmorgen.

2. Armenien

Die Pressesprecherin des armenischen Verteidigungsministeriums Schuschan Stepanjan schrieb auf ihrer Facebook-Seite, dass Flugabwehr der Verteidigungsarmee der nicht anerkannten Republik Bergkarabach ein Flugzeug der aserbaidschanischen Luftwaffe im Süden auf der Kontaktlinie in Bergkarabach abgeschossen hätte. Es wird angemerkt, dass eine relativ stabil angespannte Situation bestehen bleibt. Das aserbaidschanische Verteidigungsministerium bestritt seinerseits Informationen über die Zerstörung eines Flugzeugs der aserbaidschanischen Luftwaffe in Karabach. Das aserbaidschanische Verteidigungsministerium erklärte, dass die Informationen über den angeblichen Abschuss eines aserbaidschanischen Militärflugzeugs falsch seien.

3. Armenien

Der armenische Präsident Armen Sarkissjan war zu einem Arbeitsbesuch in Brüssel, berichtete der Pressedienst des Büros des armenischen Präsidenten. „Während seines Besuchs in Brüssel wird Präsident Sarkissjan mit dem NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg, dem Hohen Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik Josep Borrell, dem Präsidenten des Europäischen Rates Charles Michel und anderen hochrangigen Beamten zusammentreffen“, heißt es in dem Bericht. Der armenische Präsident beabsichtigt, die Situation in Bergkarabach zu erörtern. Der NATO-Pressedienst bestätigte, dass das Treffen zwischen dem armenischen Präsidenten und dem NATO-Generalsekretär im Hauptquartier des Bündnisses geplant ist, das Thema der Gespräche wurde jedoch nicht festgelegt.

4. Russland

Das russische Außenministerium teilte mit, dass der russische Außenminister Sergej Lawrow am 20. und 21. Oktober getrennte Treffen mit den Außenministern Aserbaidschans und Armeniens Dschejhun Bajramow und Sohrab Mnazakanjan abgehalten habe. „Während der Gespräche wurden dringende Fragen im Zusammenhang mit der Umsetzung der zuvor erzielten Vereinbarungen über einen Waffenstillstand in der Zone des Bergkarabach-Konflikts und der Schaffung von Bedingungen für eine nachhaltige Beilegung erörtert“, teilte das russische Außenministerium mit.

5. Armenien

Der armenische Premierminister Nikol Paschinjan sagte in einem Interview mit der Zeitung „Iran“, dass die Länder der Region die Anwesenheit von Terroristen in Bergkarabach ernst nehmen sollten. „Auf internationaler Ebene wurde bestätigt, dass Söldner aus Syrien über die Türkei in die Region geschickt werden, was eine ernsthafte Bedrohung für die Region darstellt. Leider haben die Länder der Region nicht ernsthaft auf diese Realität reagiert. Es besteht kein Zweifel, dass die Präsenz ausländischer Terroristen in Zukunft eine Bedrohung für die Region darstellen wird. Die Länder der Region sollten dieses Thema ernster nehmen“, zitierte die armenische Botschaft im Iran Paschinjan. Zuvor hatte Armenien erklärt, dass türkische Soldaten auf der Seite Aserbaidschans am Bergkarabach-Konflikt teilnehmen und dass die Türkei Söldner von den unter ihrer Kontrolle stehenden syrischen Gruppen in die Konfliktzone verschiebt.

6. Libyen

Stephanie Williams, amtierende Sonderbeauftragte des UN-Generalsekretärs für Libyen und Leiterin der UN-Unterstützungsmission in Libyen, sagte auf einer Pressekonferenz, die im „5+5“-Format in Genf stattfand, dass die Parteien des Libyenkonflikts vereinbart hätten, Straßen zwischen allen Gebieten und Städten in Libyen zu öffnen. Die Parteien „einigten sich darauf, alle Landstraßen zu öffnen, die alle Regionen und Städte in Libyen verbinden“, berichtete Williams.

Valeria Ochotina exklusiv für ANNA NEWS

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